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Am letzten Wochenende hab ich das 2. Mal selber Sushi gemacht. Das erste mal liegt schon einige Jahre zurück. Doch wie kam es dazu. Ich habe meinen Kindern die Frage gestellt was sie den gerne am Wochenende essen möchten. Meine Grösse (4 Jahre alt) meinte sofort ich will Ushi essen. Sie meinte natürlich Sushi. Um noch genauer zu sein wollte sie Sashimi. Also auf Deutsch einfach rohen Fisch. Diese Vorliebe meiner Tochter führe ich darauf zurück, das meine Frau während der Schwangerschaft immer Heißhunger auf Sushi hatte (Obwohl man das ja in der Schwangerschaft nicht essen soll hat die es trotzdem gemacht).

Nun es ist nicht so leicht dafür die richtigen Zutaten zu bekommen. aber ich hatte Glück und der Feinkostladen meines Vertrauens hatte alles da was das Herz begehrt. Auf meiner Facebookseite habe ich ja bereits am Samstag ein Bild meines Einkaufs online gestellt. Hier nochmal für alle die mir noch nicht auf Facebook folgen. Über ein “gefällt mir” würde ich mich natürlich freuen. ;-)

Ich hab für uns viel zu viel gemacht und auch zuviel eingekauft. Deshalb ist es heute sehr schwer für mich gute Mengenangaben zu machen. Die Mengen die ich auf meinen Zettel stehen hatte kann ich ja nicht nehmen. Ich versuch das jetzt aus der Erfahrung die ich gemacht habe abzuleiten.

Bei dem Fisch müsst ihr natürlich sehr aufpassen, der muss Sushiqualität haben.

Zutaten für ca 4 Personen:

  • 150g Lachs
  • 150g Thunfisch
  • 100g Kingfisch
  • Surimi 2 1/2 Stücke reichen
  • 1 Gurke
  • 4 Crevetten (mittel gross)
  • Philadelphia
  • 1 Avocado
  • eingelegter Ingwer (kann man auch leicht selber machen. Hatte aber noch etwas zu Hause. Hier gehts zu einem Rezept das ich auch mal probieren will…)
  • Oktopus (gabs bei mir schon in dünnen scheiben geschnitten und vorgekocht)
  • Fisch Rogen (kleine Rote Kugeln)
  • 1 Packungen Nori (Seetangblätter)
  • Suhireis (ca. 300g)
  • Sesam (schwarz oder hell)
  • Wasabipaste
  • Sojasauce
  • 80 ml Reisweinessig
  • Mirin (Sake)
  • Sushimatte
  • 1 Ei
  • Panko (Japanischen Paniermehl, man kann aber auch normales Paniermehl nehmen)
  • Kartoffelstärke

Beginnen würde ich mit dem Sushireis. Hier hab ich mich an die Anleitung auf der Packung gehalten. Der Reis wird erst gewaschen, dann 15 Minuten in kalten Wasser quellen lassen und dann wird er gekocht. 2 EL Zucker und 1TL Salz in den Reissessig geben und kurz zum Kochen geben. Wenn der Reis fertig gekocht ist, kommt der Reisweinessig mit dem vollständig aufgelösten Zucker und Salz dazu. Der Reis muss abkühlen. In der Zwischenzeit hat man die Gelegenheit die anderen Sachen vorzubereiten.

Die Sushimatte würde ich mit einer Glasssichtfolie überspannen. So kann man besser Rollen und der Reis bleibt nicht kleben.

Die Gurken und die Avocados schälen und in Stifte schneiden. Die Gurke würde ich vorher entkernen. Die rohen Crevetten schälen, dem Darm entfernen und abwaschen. An Rücken und Bauch einige male einschneiden, so das sie gerade sind. Sonst bekommt man sie ja nicht in den Reis gerollt. Jetzt mit Kartoffelstärke, Ei und Paniermehl panieren und mit ein bischen Mirin (süsser milder Sake) Würzen und in einer Pfanne mit viel Öl anbraten. Dann einfach auf die Seite legen und abkühlen lassen.

Den Sesam habe ich in einer Pfanne (ohne Öl) kurz angeröstet.

Jetzt geht es ans Rollen. Ich habe 3 versiedene Arten von Sushi gemacht. Einmal die einfache Standard Rollen. Die grünen Seetangblätter sind aussen um den Reis. Dann die inside out Rolle. Hier ist der Reis aussen. Die letzte Variante ist das Nigiri Sushi. Hier liegt der Fisch einfach auf einem länglichen Reisbällchen. Wenn der Reis verarbeitet wird würde ich die Hände anfeuchten, dann klebt er nicht an der Hand.

Die Nigiri Sushis sind natürlich ganz einfach zu machen Reis formen, ein bischen Wasabi auf den Reis geben, eine scheibe Fisch abschneiden und drauflegen. Fertig. :-) Hier hab ich den Oktopus, den Thunfisch, und den Kingfisch verarbeitet. Um es etwas schöner aussehen zu lassen kann man von den Seetangplatten einen Streifen abschneiden und um das Nigiri legen. Mit ein bischen Wasser kleben die ganz gut zusammen.

Die einfache Rolle geht auch recht simpel. Das Seetangblatt auf die Sushimatte legen, Den Reis dünn auf die untere Hälfte des Seetangs verteilen. Unten ca. einen cm Platz lassen. Die Mitte vom Reis mit ein bischen Wasabi einreiben.Auf den Wasabi den Fisch oder das Gemüse nach belieben legen. Mit dem Daumen die Sushimatte anheben und mit den anderen Fingern den Inhalt ein wenig andrücken und rollen. Das über stehende Seetang einfach abschneiden. Jetzt die Rolle mit einem scharfen Messer in mundgerechte Portionen schneiden. Pro Seetangblatt erhällt man so 6 Sushi Stücke. Ich habe hier einmal Lachs mit Avocado gemacht und einmal mit Crevetten.

Jetzt zur inside out Rolle. Hier geht man genau so vor wie bei den einfachen Rollen. den Reis auf das Seetang verteilen. Jetzt dreht man das Seetang mit den Reis so, dass der Reis auf direkt auf der Sushimatte liegt. Jetzt kann man wieder Wasabie in die Mitte geben und dann den Fisch oder das Gemüse (liegt jetzt direkt auf dem Seetang). Danach wie gewohnt rollen. Ich habe hier 2 verschiedene Varianten gemacht. Einmal mit Surimi, Philadelphia und Gurke und einmal mit Lachs und Avocado. Die Lachs und Avocadorolle hab ich Sesam und die Rolle mit Surimi hab ich in den kleinen roten Fischrogen gewälzt.

Sashimi hab ich auch noch gemacht. Das ist ja einfach. Den Fisch in möglichst dünne Scheiben schneiden und auf einen Teller legen.

Jetzt kann man das ganze schön auf einem Teller anrichten. Hier noch ein paar Bilder dazu.

Im letzten Bild hab ich noch etwas selbst gekauften Algensalat mit Sesam plaziert. ;-)

Sushi wird mit Wasabi, Sojasauce und dem eingelegten Ingwer serviert.

En Guete!!!

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